bad wolf
Martins Blog

Karen 10405

September 29th, 2008 . by Martin


Frühstück

September 28th, 2008 . by Martin


Technische Emanzipation in der Fotografie

September 23rd, 2008 . by Martin

Digitaltechnik hat die Fotografie ziemlich zweifelsfrei stark beeinflusst. Was gerade passiert, ist aber ein neues Buch, kein neues Kapitel.

Für den unbedarften Leser: Die heile Kamerawelt teilt sich grob in drei Kategorien. Es gibt die günstigen digitalen Spiegelreflexkameras mit kleinem ACPS-Sensor, die alle Welt liebt.
Dann gibt es die digitalen Profikameras mit Vollformatsensor, der um einiges mehr an Bild und Licht einfängt und entsprechend mehr Auflösung bietet. Das Vollformat ist das gängige Format für analoge Spiegelreflex- und Sucherkameras.
Zuletzt gibt es die Mittelformat-Kameras, die Oberliga der professionell eingesetzten Kameras. Diese Geräte bieten gigantische Auflösungen in einem quadratischen Format. Üblicherweise kommen diese Kameras mit einem gigantischen Preisschild daher.

Alle diese Kameras machen aber per se nur eines: Fotos. Pünktlich zur Photokina bringen alle großen Hersteller neue Modelle auf den Markt. Dieses Jahr gehen die beworbenen Funktionen allerdings leicht über die gewohnten “mehr Megapixel, größere Displays”-Werbeklopfer hinaus.

Den Anfang hat Nikon mit seiner D90 gemacht: Die semi-professionelle digitale Kleinbild-Spiegelreflexkamera kann Videos in 720p-Auflösung (HDready) aufnehmen. Nochmal zum auf der Zunge zergehen lassen: Eine Spiegelreflexkamera mit Videofunktion. In HD-Auflösung.

Canon ließ sich nicht lange bitten und kündigte kurzm seine 5D MK II an, der lang erwartete Nachfolger der erfolgreichen digitalen Vollformat-Spiegelreflexkamera. Neben einer Lichtempfindlichkeit, die hochqualitative, rauscharme Fotos bei Nacht im Laternenlicht ermöglicht (was recht spektatkulär ist), kann diese Kamera 1080p-Video (TrueHD) aufnehmen. Nochmal zum Verdauen: Dieses Video wurde mit einer $2700-Spiegelreflexkamera produziert. Nur mit Foto-Einstelllichtern, keine Videobeleuchtung.

Foto-Urgestein Leica geht wiederum einen anderen weg und greift mit seiner 37 Megapixel-Spiegelreflexkamera mit selbstgestrickter Sensorgröße kurzum das von Hasselblad beherschte Mittelformat an. Dabei ist die Kamera nur so groß und so schwer wie eine Profi-Vollformatkamera. Nach dem Preis fragt man lieber trotzdem nicht.

Olympus entfernt wiederum einfach den Spiegel aus den Spiegelreflexkameras, baut sie dadurch kleiner und verkleinert auch die Objektive nach dem offenen (mirco)FourThirds-Standart.

Was sich hier beobachten lässt, ist nichts anderes als die Emanzipaition der Fotografietechnik von analogen Vorgängern zu allen verfügbaren, digitalen Möglichkeiten.


Der Grillmeister

September 23rd, 2008 . by Martin
Tim, Der Grillmeister

Tim, Der Grillmeister


Motivation sollte es in Tüten geben [Berlin, The Dark Knight, Fotografieren mit Blitzen]

September 1st, 2008 . by Martin

Die Kraft der Antriebslosigkeit, die einen hin und wieder erfasst, ist doch immer wieder Beeindruckend – so sehr, dass man sich erstmal Zeit nimmt, sie zu ertragen.

Mein kurzer Berlin-Besuch war durchaus erholend und erfrischend (”Yay, die Welt ist größer als Freiburg”), dem Wetter ist dies allerdings nicht so sehr zu verdanken. Immerhin habe ich jetzt einen von der Bundeskanzlerin gesponserten Durchlichtschirm für meinen Blitz, aber dazu später. Jacob hat mich sehr gastfreundlich aufgenommen und ertragen – danke dafür nochmal.
Ob ich in Berlin jetzt leben will, dass weis ich noch nicht so richtig. Ein bisschen mehr (sauberes) Wasser wäre mir ganz lieb… aber abwarten. Das fügt sich schon alles…

The Dark Knight hat mir sehr gut gefallen. Einen eigenen Stil hab ich vermisst, aber sonst… sehr beeindruckend. Hätte man vielleicht noch etwas straffen können… vielleicht bin ich mir darüber einiger, wenn ich ihn noch ein- oder mehrmals gesehn habe…

Bei meinem Besuch im Kanzleramt war das Berliner Wetter bei weitem nicht so einladend wie ersteres, weshalb die liebe Frau Kanzlerin ihren Besuchern einige Hundert Regenschirme zukommen ließ. Die waren weiß, was mir sehr entgegenkommt, weil ich seit anno Tuck nen bezahlbaren weißen Schirm suche (kostenlos ist natürlich sehr bezahlbar). Jedenfalls hab ich nun endlich einen Diffursor-Schirm. Für den muss ich mir nurnoch eine Halterung an mein neues Gorillapod basteln und dann gehts richtig los mit der blitzgestützten (Outdoor)Fotografie .
Die ist schon wieder so ein Thema für sich… Martin musste natürlich bei gerade noch brauchbarem Licht im Westfahlenpark den Blitz/Schirm ausprobieren, wessen Funkauslöser nicht immer so wollte wie ich – Resultat: Viele der Fotos sind an sich gut, aber wegen mangelnder Blitzauslösung zu dunkel. Gnah. Dazu kommt noch, das man mit Blitzlicht erstmal umgehn lernen muss… Distanz zur Lichtquelle ist ja bei Sonnenlicht kaum ein Thema, bei Blitz und Reflektoren ist das ganz anders. Aua. Naja… Übung macht den Meister, nechwahr.

Soweit so gut, nun gehts auf ins Praktikum. Ich harre der Dinge, die da kommen…