bad wolf
Martins Blog

Über bad wolf

Mein Blog dient der Reflektion und der Kommunikation von Ideen, Gedankengängen und Beobachtungen. Themen sind unter anderem Studium, Fotografie, Technologie und Management.
Kurze Notizen und Funde können hier verfolgt werden.



 

Automatische Metadatenfüllung für Zotero-Einträge

Mai 18th, 2009 . by Martin

Im Gegensatz zur mir sehr unsympathischen Literaturverwaltungssoftware Citavi kann Zotero (noch nicht) Literatureinträge nur anhand einer ISBN-Nummer erzeugen.

Über einen kleinen Umweg geht es allerdings doch:
Zotero unterstützt den Import von Metadaten von bestimmten Webseiten. In Verbindung mit dem Firefox-Shortcut-Feature für Suchfelder (dt.: Schlüsselwort) lässt sich dieses Ärgernis beheben.

Zunächst benötigt man dazu eine Webseite, die ein ISBN-Suchfeld hat. In unserem Beispiel nehme ich WorldCat.org, auf dessen Suchseite sich ein solches Suchfeld befindet. Man macht nun einen Rechtsklick auf das ISBN-Suchfeld und wählt  “Ein Schlüsselwort für diese Suche hinzufügen…” (”isbn” bietet sich hier an).

Gibt man dann in die Adresszeile von Firefox “isbn 3540254617″ ein und bestätigt mit der Eingabetaste, laden die Suchergebnisse für diese Nummer. Nun wählt man nurnoch das Suchergebnis aus und klickt auf der sich öffnenden Seite auf das Buch oben rechts in der Adresszeile von Firefox, um die zugehörigen Daten zu importieren.

Natürlich beschränkt sich dieser Workaround nicht auf ISBN-Nummern, sondern funktioniert zum Beispiel auch mit der Freitextsuche.


flickr & die Studiosession

März 24th, 2009 . by Martin

Ich habe mich jetzt zahlenderweise auf flickr angemeldet und werde da bis auf weiteres sämtliche Fotos veröffentlichen. Unter anderem wegen der miesen Qualität anderer Möglichkeiten (StudiVZ) als auch deren AGBs (facebook) und deren geschlossender Natur.

Abgesehn davon gibts mal wieder was aufs Auge: Anlässlich von Dominiks Besuch haben wir mit Alex (flickr)  einen Abend lang ein Fotostudio gemietet und uns ausgetobt, wobei ich die wunderbare Anna fotografieren konnte, von der es neben dem folgenden Bild hier sicher noch ein paar geben wird :)

IMG_0238


Miranda IM – komplex, dafür nich kaputt

Februar 10th, 2009 . by Martin

Ich hab bisher wenig Hehl daraus gemacht, wie gut mir Pidgin (ehemals GAIM) gefällt, weil es mit wenig Konfiguration und in minimalistischem Design das tut, was ich von einem Multimessenger erwarte. Als Sahnehäubchen ists auchnoch Open Source und läuft auf so ziemlich jedem System (für Mac heißts Adium).

Nun braucht Pidgin aber regelmäßig Updates, weil die Anbieter gerne mal ihre Portokolle ändern, um Programme von Drittanbietern aus ICQ&Co. auszusperren. Die Qualität dieser Updates ist bei Pidgin in letzter Zeit gesunken und die häufigen Abstürze (vor allem in Verbindung mit IP-Wechsel und dem Jabber-Protokoll auf der Arbeit) haben mich auf die Suche nach einer Alternative geschickt.  (Anm.: Ich vermute, die Probleme betreffen hauptsächlich Pidgin für Windows, traditionell läufts stabiler unter Linux)

Trillian (nur Windows) habe ich lange abgedankt und seit ichs vor über vier Jahren für GAIM liegen lassen hab, hat sich kaum etwas getan. Nein Danke.

Digsby (nur Windows) ist der Liebling der Web2.0-Hipster, weil es als erster Twitter, Facebook und den ganzen blabla in einem Multimessenger eingebaut hat. Meiner Meinung nach nicht gut designt. Ist zudem nicht Open Source,  obwohl es auf Pidgins purple-Gerüst aufbaut. Das man einen Account für Digsby selbst anlegen muss, gibt dem Ganzen einen unangenehmen Beigeschmack. Insgesamt nicht mein Bier.

Was bleibt da noch?

Miranda. War für mich immer ein Mauerblümchen: Open Source, aber nur für Windows? Aha. Dafür bekommt mans kaum minimalistischer – wenn man will. Fluch und Segen von Miranda ist die komplette Modularisierung.  Alle Funktionen werden über Plugins geregelt: Kontaktliste, Nachrichtenfenster, History, Dateitransfer und Protokolle.

Das Optionsfenster ist dafür die Hölle: Je nach Pluginkonfiguration gibt es zum Teil mehr als eine Stelle für die gleiche Option und sich gegenseitig überschreibende Einstellungen. Die Optionen muss man auch erstmal finden. Ironischer Weise klingt das für mich viel mehr nach Linux als Pidgin, das wiederum ehr nach Mac klingt (sofern man das Aussehn etwas vernachlässigt).

Glücklicherweise brauche ich keine Skins, Glocken und Pfeifen und ein einziges Plugin außerhalb der Standartinstallation reicht mir: tabsrmm ersetzt das Standart-Nachrichtenfenster durch eins mit Tabs für mehrere Gespräche.

Fazit nach einer Woche Miranda: Hat ers erstmal so durchkonfiguriert wie ers braucht, ist meiner einer glücklich und zufrieden mit einem stabilen Multimessenger, dert tut was ich will – wie ichs will.

Zusatzdaten:

  • Protokolle die ich verwende: AIM, MSN, ICQ, Jabber
  • Miranda-Ordner: 5MB (inklusive Datenbank, Avatare, ein paar empfangenen Dateien!)
  • RAM-Footprint: 10MB (!)

Dropbox – Backup und kollaborativer Dateispeicher

Januar 22nd, 2009 . by Martin

Das ist nicht ganz neu für Techies, aber vielleicht entdecken manche Dinge etwas später – wie ich in diesem Fall.

Dropbox bietet 2GB Speicher im Internet für lau und 50GB für $99. Dazu ein kleines Syncronisationsprogramm (für Windows, Mac und Linux), welches einen Ordner auf dem lokalen PC mit dem Onlinespeicher syncronisiert. Einfach so.
Oder auch nicht: Sobald eine Datei geändert wird, speichert es die alte Version seperat ab. Gelöschte Dateien können wiederhergestellt werden.

Das Programm kann auf beliebig vielen Computern oder Betriebsystemen laufen. Dateien können auch über die Webseite abgerufen werden.

Das wäre allein schon sehr schick, aber es gibt noch ein Bonbon: Man kann Ordner in seiner Dropbox für kollaboratives Arbeiten freigeben. Für Projektarbeit ist das ein Segen: Alle Projektmitglieder können mit der aktuellen Version einer Datei arbeiten, sofern sie Internetzugang haben.

Fotos können in einem Fotoordner abgelegt werden und sind dann als Webgalerien zugänglich. Will man Dateien mit Personen teilen, die nicht bei Dropbox angemeldet sind,  schiebt oder kopiert man sie einfach in den Public-Ordner und schickt ihnen einen Link.

Nun sei jedem überlassen, wie vertrauliche Dateien er in einen passwortgeschützen Webspeicher lagern möchte,  verschlüsselte Verbindung  hin oder her. Aber als Kollaborations- und Backuplösung für Studiendokumente ist es ein Segen.


Der Tag, an dem ich das Kino verlassen wollte

Dezember 12th, 2008 . by Martin

Tut euch selbst einen Gefallen und guckt nicht “Der Tag, an dem die Erde still stand”. Nicht im Kino, nicht auf DVD und nicht im TV. Nicht betrunken und nicht bekifft.

Er ist es einfach nicht wert.


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