Automatische Metadatenfüllung für Zotero-Einträge
Im Gegensatz zur mir sehr unsympathischen Literaturverwaltungssoftware Citavi kann Zotero (noch nicht) Literatureinträge nur anhand einer ISBN-Nummer erzeugen.
Über einen kleinen Umweg geht es allerdings doch:
Zotero unterstützt den Import von Metadaten von bestimmten Webseiten. In Verbindung mit dem Firefox-Shortcut-Feature für Suchfelder (dt.: Schlüsselwort) lässt sich dieses Ärgernis beheben.
Zunächst benötigt man dazu eine Webseite, die ein ISBN-Suchfeld hat. In unserem Beispiel nehme ich WorldCat.org, auf dessen Suchseite sich ein solches Suchfeld befindet. Man macht nun einen Rechtsklick auf das ISBN-Suchfeld und wählt "Ein Schlüsselwort für diese Suche hinzufügen..." ("isbn" bietet sich hier an).
Gibt man dann in die Adresszeile von Firefox "isbn 3540254617" ein und bestätigt mit der Eingabetaste, laden die Suchergebnisse für diese Nummer. Nun wählt man nurnoch das Suchergebnis aus und klickt auf der sich öffnenden Seite auf das Buch oben rechts in der Adresszeile von Firefox, um die zugehörigen Daten zu importieren.
Natürlich beschränkt sich dieser Workaround nicht auf ISBN-Nummern, sondern funktioniert zum Beispiel auch mit der Freitextsuche.
Dropbox – Backup und kollaborativer Dateispeicher
Das ist nicht ganz neu für Techies, aber vielleicht entdecken manche Dinge etwas später - wie ich in diesem Fall.
Dropbox bietet 2GB Speicher im Internet für lau und 50GB für $99. Dazu ein kleines Syncronisationsprogramm (für Windows, Mac und Linux), welches einen Ordner auf dem lokalen PC mit dem Onlinespeicher syncronisiert. Einfach so.
Oder auch nicht: Sobald eine Datei geändert wird, speichert es die alte Version seperat ab. Gelöschte Dateien können wiederhergestellt werden.
Das Programm kann auf beliebig vielen Computern oder Betriebsystemen laufen. Dateien können auch über die Webseite abgerufen werden.
Das wäre allein schon sehr schick, aber es gibt noch ein Bonbon: Man kann Ordner in seiner Dropbox für kollaboratives Arbeiten freigeben. Für Projektarbeit ist das ein Segen: Alle Projektmitglieder können mit der aktuellen Version einer Datei arbeiten, sofern sie Internetzugang haben.
Fotos können in einem Fotoordner abgelegt werden und sind dann als Webgalerien zugänglich. Will man Dateien mit Personen teilen, die nicht bei Dropbox angemeldet sind, schiebt oder kopiert man sie einfach in den Public-Ordner und schickt ihnen einen Link.
Nun sei jedem überlassen, wie vertrauliche Dateien er in einen passwortgeschützen Webspeicher lagern möchte, verschlüsselte Verbindung hin oder her. Aber als Kollaborations- und Backuplösung für Studiendokumente ist es ein Segen.